Verändern durch Kommunikation!

In fast allen Organisationen sind heutzutage ständig zwei Wörter zu hören: Veränderung und Kommunikation. Dies trifft auch auf die FCI zu.

Veränderung
Die Veränderung ist ein natürlicher Entwicklungsprozess, der stets präsent zu sein hat! Andernfalls ist die Arbeit der Organisation nicht auf eine qualitative und stabile Zukunft ausgerichtet...

En paar Beispiele dafür, was wir tun sollten:

  • Uns verstärkt für die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Hunde engagieren, die Bestandteil unserer Gesellschaft sind, und insbesondere mit Tierschutzorganisationen zusammenarbeiten;
  • die Qualität unserer Hunde stets auf hohem Niveau halten.

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Gerard Jipping
Schatzmeister der FCI
Wählerische Fresser

„Manche Hunde sind von Natur aus wählerische Fresser, die unregelmäßig fressen.“
„Wenn das Gewicht nicht problematisch und Ihr Hund nicht dehydriert ist, wird er irgendwann von selbst fressen. Machen Sie sich keine Sorgen, dass er verhungern könnte.“

Gründe für Appetitlosigkeit bei Hunden

  1. Das Alter
    Welpen oder ältere Haustiere, die neu bei Ihnen im Hause sind, brauchen ein bisschen Zeit zum Eingewöhnen und um ein regelmäßiges Nahrungsaufnahmemuster zu entwickeln. Der Stoffwechsel älterer Hunde kann sich verlangsamen und die Fressgewohnheiten können sich somit im Laufe der Zeit ändern. Ein Hund im geriatrischen Alter hört häufig ganz auf zu fressen, wenn das Ende seines Lebens naht.
  2. Krankheiten
    Probleme mit den Zähnen (Zahnfleisch- und Mund¬höhlen¬schleim¬haut¬entzündungen, gebrochene Zähne, Zahnwurzelentzündungen oder Abszesse), Vergiftungen, virale und bakterielle Infektionen, Darmparasiten sowie Krankheiten wie Krebs, Schleimhautentzündung des Dickdarms (Kolitis) und Bauch¬speichel¬drüsen¬entzündung (Pankreatitis), Nierenleiden.
  3. Verhaltensursachen
    Änderungen der Umgebungsbedingungen können bei empfindlichen Haustieren Appetitlosigkeit auslösen. Angst kann die Fressgewohnheiten ändern, ein Musterbeispiel dafür sind Hunde, die ängstlich auf Gewitter reagieren. Wir müssen uns davon bewusst sein, dass auch der Hundehalter die Ursache für ein wählerisches Verhalten beim Fressen sein kann (Verwöhnung des Hundes, Füttern aus der Hand, falsches Training usw.).
  4. Stress
    Eine Veränderung der Umgebungsbedingungen, wie ein Umzug oder der Tod eines Familienmitglieds, können einen Hund veranlassen, nicht mehr zu fressen und dadurch Gewicht zu verlieren.
  5. Magen-Darm-Leiden
    Zu den Magen-Darm-Beschwerden gehören Parasiten, Parvovirus, Coronavirus, bakterielle Infektionen, Pilzbefall, Magengeschwüre, Nahrungsmittelallergien und bestimmte Krebskrankheiten.
  6. Stoffwechselstörungen
    Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Addison-Krankheit (Neben¬nieren¬rinden¬insuffizienz), Schilddrüsenunterfunktion.
  7. Leberschäden
    Leberschäden, wie chronische Hepatitis, ernsthafte Vernarbungen der Leber und ein portosystemischer Shunt, können bei Hunden zu Anorexie und Gewichtsverlust führen.

Eine schlechte Ernährung führt bei Hunden zu verschiedensten gesundheitlichen Problemen. Deswegen empfehlen wir Ihnen, Ihrem Hund spezielle Nahrungsergänzungsmittel für Hunde zu geben.

Risiken und Hinweise

Wenn ein Hund nicht jeden Tag gut frisst, besteht das Risiko, dass er appetitlos oder sogar anorektisch wird. Hundezüchter sind tagtäglich mit Appetitlosigkeit konfrontiert. Es gibt viele verschiedene Gründe für dieses Problem. Doch für Hundeheime trifft unbestreitbar der Stressfaktor zu. Anorexie wird als verminderter oder fehlender Appetit definiert. In der Tiermedizin ist dies eine häufig auftretende Erscheinung, die ein Symptom für unzählige Krankheiten mit sehr unterschiedlichen Entstehungsgeschichten ist. Man könnte hier auch von „Hyporexie“ sprechen, nämlich vielmehr eine Verminderung des Appetits als eine vollständige Appetitlosigkeit. Hunde, die absolut nicht fressen wollen, können kaum dazu gezwungen werden, eine für ihren Tagesbedarf ausreichende Menge Futter aufzunehmen. Sie müssen beim Fressen unterstützt werden (Fütterung durch den Hundehalter oder Sondenernährung). Wenn ein Hundepatient nach einer geeigneten ärztlichen Behandlung wieder zur selbständigen Futteraufnahme bewegt werden soll, ist es eine verbreitete Anfangsstrategie, die Schmackhaftigkeit des Futters für den Hund zu verbessern.
Welche Techniken gibt es dafür heute und wie ist ihre Wirksamkeit?

  1. Den Feuchtigkeitsgehalt erhöhen
    Das Umschalten von Trockenfutter auf Nassfutter aus Dosen oder Beuteln kann sich als wirksam erweisen. Der Grund liegt beim höheren Feuchtigkeitsgehalt. Doch Dosen- oder Beutelfutter enthält typischerweise auch mehr Fett und Eiweiße. Deswegen ist darauf zu achten, dass diese höheren Fett- und Eiweißanteile nicht die umgekehrte Wirkung haben. Auch sollte man sich davon bewusst sein, dass Dosen- und Beutelfutter nicht immer ganz genau dasselbe ist wie Trockenfutter. Eine Alternative für Dosen- oder Beutelfutter ist es deswegen, das Trockenfutter einzuweichen (2,5 Teile Wasser auf 1 Teil Trockenfutter).
  2. Die Fettzufuhr erhöhen
    Dies wird bei Heilfutter hauptsächlich getan, um die Energieaufnahme zu erhöhen, so dass weniger Futter gefressen werden muss. Allerdings ist zu beachten, dass die Erhöhung des Fettanteils nicht risikolos ist. Deswegen empfehlen wir nicht, den Wohlgeschmack des Futters durch das Erhöhen des Fettanteils zu verbessern.
  3. Den Eiweißanteil erhöhen
    Bei bestimmten Krankheiten, zum Beispiel bei Leberversagen mit Zirrhoseenzephalopathie und bei Nierenversagen mit akuter Harnvergiftung (Urämie), ist besondere Vorsicht bei der Erhöhung des Eiweißanteils geboten.
  4. Süß und salzig
    Die Zugabe von süßen Geschmackstoffen in Form von Zucker oder Sirup als Soße/Dressing kann den Wohlgeschmack des Futters für Hunde verbessern. Künstliche Süßungsmittel sollten jedoch vermieden werden, denn sie haben nur wenig oder keinen Nährwert. Außerdem können die üblichen Süßungsmittel wie Xylitol bei Hunden einen hypoglykämischen Schock hervorrufen. Besondere Vorsicht ist bei der Behandlung diabetischer Patienten geboten. Salziges Futter kann geeignet sein, um manche Hunde zum Fressen zu bewegen. Doch bei Patienten mit Bluthochdruck, Ödem, Bauchwassersucht (Aszites) und Nierenerkrankungen ist zur Vorsicht geraten. Unseres Erachtens ist diese Strategie nicht sehr probat, da es sich bei der Vorliebe für bestimmtes salziges Futter (Kartoffelchips, Salznüsse, Erdnussbutter) in Wirklichkeit um eine Vorliebe für Fett handeln kann – unabhängig vom Salzgehalt des Futters.
  5. Frische, Geschmack und Temperatur des Futters
    Das Erwärmen des Futters (nicht höher als die Körpertemperatur, um Verbrennungen in der Maulhöhle zu vermeiden) kann hilfreich sein, weil dabei zusätzlich Aromen freigesetzt werden. Das ist insbesondere bei Patienten mit einem abgeschwächten Geruchssinn, wie älteren Hunden und Nierenpatienten, der Fall. Wichtig ist, dass das Futter gekühlt aufbewahrt wird.
  6. Selten angebotenes Futter
    Futter, das nur selten angeboten wird, kann verlockender sein als das übliche Futter. Doch absolute Futter-Neuheiten sind nicht die beste Lösung.
  7. Abwechslung
    Abwechslung beim Futter kann eine wirkungsvolle Möglichkeit sein, aber auch hier gibt es gewisse Bedenken.
  8. Den gleichzeitigen Gebrauch mehrerer Arzneimittel vermeiden
    Die übliche Schmerzbehandlung, Antibiotika, Antimykotika (pilztötende Mittel), harntreibende Mittel (Diuretika), entzündungshemmende Mittel, Immunsuppressiva und Chemotherapeutika können den Appetit vermindern. Versuchen Sie beim Verabreichen der Medikamente alternative Wege, um die Begleiterscheinungen auf den Appetit abzumildern.
  9. Physikalische Hindernisse aus dem Weg räumen
    Beispiele hierfür sind Halstrichter, ein schlechter Standort des Futternapfes, Zahnschmerzen oder Schmerzen in der Maulhöhle.
  10. Appetitanregende Medikamente
    Diazepam, Cyproheptadin und niedrigdosiertes Propofol sind nicht empfehlenswert, denn ihre Wirkung scheint unvorhersehbar, unstetig und nur von kurzer Dauer zu sein.

Wenn wir die zehn hier oben beschriebenen Punkte genauer unter die Lupe nehmen, wird deutlich, dass keine wirksame Behandlung besteht. Allerdings gibt es heute Viyo Recuperation. Diese flüssige Zubereitung erhöht den Wohlgeschmack des Futters für die Hunde auf eine sichere und gesunde Weise und ohne negative Auswirkungen auf die tägliche Ernährung. Durch seine flüssige Form liefert dieses spezielle Nahrungsergänzungsmittel den Hunden gleichzeitig auch alle lebensnotwendigen Stoffe (Vitamine, Mineralien, Fettsäuren und Aminosäuren). Damit wird den Gesundheitsrisiken vorgebeugt, die mit dem schlechten Fressverhalten einhergehen.

Dr Wim Van Kerkhoven
Viyo International nv
www.viyo-elite.com
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